14 Sekunden fehlen zur Oberliga

14 Sekunden fehlen zur Oberliga

Tolle Leistung wird wieder nicht belohnt – B-Jugend scheitert haarscharf

 

Ein Fest hatte es werden sollen, wenn man am vergangenen Wochenende zu Hause die allerletzte Chance für eine Qualifikation zur hessischen Oberliga nutzen wollte.

Am Ende stand man mit leeren Händen da; zwar mit viel Lob und tröstenden und anerkennenden Worten und der Bestätigung, sportlich die stärkste Mannschaft gestellt zu haben – aber eben dennoch mit leeren Händen.

 

Es war ein Verkettung unglücklicher Umstände – ein völlig verpennter Beginn, starke Kontrahenten, das einfach nicht enden wollende Verletzungspech, der Altersunterschied, die mangelnde Erfahrung und Routine in den entscheidenden Situationen und schließlich noch ein Schiedsrichter, der in der entscheidenden Partie der Hauptdarsteller sein wollte. Alles in allem zu viele Faktoren, um am Ende doch noch den letzten Qualifikationsplatz erkämpfen zu können.

 

In der ersten Partie hieß der Gegner TV Flieden.

Da vor dem Turnier davon auszugehen war, dass man alle Spiele gewinnen müsse, wenn man den ersten Rang erreichen wollte, war Marschrichtung klar. Allerdings war davon gegen die kompakt auftretenden Gäste nur ganz wenig bis gar nichts zu sehen. In einer unerklärlich schwachen Partie, dem schlechtesten Auftritt seit sehr langer Zeit, verlor man schließlich völlig überflüssig, aber nicht minder verdient mit 13-14 Toren.

Zu diesem Zeitpunkt hatte man es nicht mehr selbst in der Hand, allerdings nach wie vor Chancen, da nicht unbedingt davon auszugehen war, dass der Gegner sich gegen den Favoriten aus Nieder-Roden durchsetzen würde, sodass es durchaus im letzten Spiel zum Showdown mit dem Nachbarn kommen konnte.

 

In der zweiten Partie aber ging es zunächst gegen den TSV Korbach. Die Mannschaft war keineswegs schwächer einzuschätzen, als der Gegner im ersten Spiel, allerdings fand diese Partie nun unter „Babenhäuser Beteiligung“ statt. Scheinbar hatte man den Weckruf gebraucht, denn nun zeigten die Jungs sich von ihrer guten Seite und dominierten den Gegner am Ende klar mit 22-13 Toren.

 

Somit war alles für das „Finale“ gegen die HSG Nieder-Roden vorbereitet. Die Ausgangslage war klar: Die Löwen mussten gewinnen, wollte man aufsteigen, während den Rodgauern ein Unentschieden reichen würde.

In der von beiden beteiligten Mannschaften auf hohem Niveau geführten und ohne jeden Zweifel handballerisch besten Partie an diesem Tag in der Babenhäuser Schulsporthalle standen sich, trotz des Altersunterschiedes, zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegenüber.

Von dem Kader aus dem jüngsten Aufeinandertreffen, dem 51-23-Heimsieg im diesjährigen Februar der abgelaufenen C-Jugend-Oberliga-Saison standen auf Rodgauer Seite standen noch ganze drei Spieler, der Rest rekrutierte sich aus heimischen und auswärtigen 96ern, welche erst kurz vor der Qualifikation zusammenfanden. Ganz anders das Bild bei den Gastgebern; während hier der Kader lediglich marginale Änderungen bei zwei Ab- gegenüber zwei Zugängen zur abgelaufenen Saison aufwies, setzte man hier auf die Jahrgangskontinuität und wagte den Schritt mit dem nahezu geschlossen jüngeren 97er-Jahrgang.

 

Am Spielverlauf war dieser Unterschied bis zum Ende nicht zu sehen. Von Beginn an übernahmen die Rot-Weißen das Zepter und lagen immer, teilweise mit drei Toren, in Führung.

In der ganzen Partie stand es ohnehin nur dreimal unentschieden – beim 0-0, beim 15-15 und schließlich beim Endstand! Der aber war entscheidend und bewirkte, dass die Rodgauer schließlich den zehnten und letzten Platz in der Oberliga Hessen für sich beanspruchen durften.

Dabei hatte es die Mannschaft tatsächlich in der Hand gehabt und hielt bis kurz vor Ende die Entscheidung in der Hand.

Nichts desto trotz ist der HSG Nieder-Roden zum Aufstieg zu gratulieren, die sich nach den nackten Zahlen als stärkste Mannschaft durchgesetzt haben und sich diese Qualifikation kämpferisch verdient haben.

 

Ob der großen Enttäuschung, die zunächst vorherrschte, konnte das Team schließlich erhobenen Hauptes nach Hause fahren.

In der diesjährigen Qualifikation gab es mehr als einmal anerkennende und lobende Worte der Gegner und neutralen Zuschauer und das Zusehen hat teilweise richtig Spaß und Lust auf mehr gemacht. Betrachtet man im Nachhinein die beiden Qualifikations-Turniere, so ist man sicher, dass man manchen Gegner in der Oberliga hätte ärgern können.

Nichts desto trotz ist aber auch festzuhalten, dass die Truppe mit wenigen Ausnahmen die meisten Spiele am Limit gespielt hatte und dieses eine Jahr Unterschied nicht nur körperlich, sondern auch von der Reife und Erfahrung ständig präsent war.

In den meisten Partien musste die 1.Sieben fast durchspielen – in der Spielrunde wird man hier nun die Gelegenheit haben, die Spieler mal durchatmen zu lassen, sie zu korrigieren und Hilfestellung zu geben. Vor allem aber für die Spieler der hinter der 1.Sieben ist die sportliche Entscheidung so günstiger und jeder hat die Möglichkeiten, seine Defizite aufzuarbeiten.

Die Teilnahme in der Königsklasse wäre sicherlich reizvoll und ein stückweit denkwürdig gewesen, unter perspektivischer Sicht mit Blick auf die künftigen Ziele ist die Teilnahme an der BOL Spessart/Odenwald vermutlich sogar die bessere Alternative.

 

Nach einer kurzen Trauerphase nach der ersten Enttäuschung hat sich das Team aber wieder aufgerichtet. Bis zu den Sommerferien stehen in der lockeren Cool-Down-Phase noch drei, vier Feld- und Beachturniere an, ehe es in die Sommerpause geht. Danach wird das Team wieder 100%ig arbeiten und bei der Sache sein, schließlich war von vorneherein klar, dass die anstehende Spielrunde – gleich in welcher Klasse – ohnehin nur eine Vorbereitung für die dann folgende Saison darstellen würde, denn dann kommt „das Jahr der Löwen“…

 

Es spielten:

Jan Oldach und Can Adanir (im Tor), Marvin Meinl, Leon Dries-Wegener, Cristiano Rodrigues da Silva, Jacek Luberecki, Jannik Grebner, Sascha Weber, Tim Schneider, Tobias Koser, Bastian Thierolf und Ismael Durrani.

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