Der Knoten ist nicht geplatzt, er wurde sogar enger

Der Knoten ist nicht geplatzt, er wurde sogar enger

Noch immer können die Löwen der SG Rot-Weiss Babenhausen nicht an ihre konstante Leistung der letzten Saison anknüpfen, und somit wurde das fünfte Spiel verloren, ein Spiel, das auch zu gewinnen war. Sicherlich waren die von Anfang an kampfbetont und schnell aufspielenden Gäste aus Dotzheim ein sehr unbequemer Gegner, auch die deutlich sichtbar körperlich stärkere Formation, doch sollte in diesem Spiel erneut ein möglicher Sieg ausbleiben Zu viele freie Bälle und beste Torchancen -insgesamt fast 20- wurden auf Seiten der Löwen wieder einmal verschenkt, und solches wird auf dem Fuß bestraft. Da hilft auch alles schnelle spielen nichts, zumal dieses von den Gästen, aus deren kompakter 6:0 Abwehr heraus, immer wieder gestört und unterbunden wurde. Darüber hinaus präsentierte sich der Dotzheimer Schlussmann Dennis Tillmann in gut aufgelegter Tagesform als schwierig zu überwindende Hürde.

 

Mit einem 28:31 (13:16) geht somit ein weiteres Spiel auf die Negativseite der Bilanz. Den Rot-Weissen sollte gerade einmal beim 2:2, Mitte der sechsten Spielminute, und beim 3:3 in der neunten Minute, der Ausgleich gelingen, den Rest der gesamten Spielzeit hatten die Gäste immer mit zwei oder drei Toren Vorsprung die Nase vorne. Nicht dass ein Ausgleich, vielleicht sogar eine Führung nicht möglich gewesen wäre, nein, es scheiterte immer wieder am unkonzentrierten Abspiel oder am unvermögenden Abschluss. Gerannt sind die Jung’s, und gekämpft haben sie auch, allerdings ohne entsprechenden Erfolg. Zu all diesen vermeidbaren Fehlern kamen auch noch zwei verworfene Siebenmeter hinzu. Die erste Halbzeit wurde mit 13:16 abgeschlossen, und die ca. 150 Zuschauer erhofften sich in der zweiten Hälfte des Spiels eine umgekrempelte Mannschaft, wie dies schon oft und zum Erstaunen der Gegner der Fall war und zum Erfolg führte.

 

Es sollte bei der Hoffnung bleiben, und zu allem Übel musste Jakob Stoffel, nach einer durch die nicht immer souveränen Schiedsrichter zu mild geahndeten, unfairen Attacke eines Wiesbadener Abwehrspielers, mit einer ca. sechs cm langen Platzwunde über der rechten Augenbraue aus dem Spiel genommen werden. Dass dies spielentscheidend gewesen sein könnte wäre hypothetisch zu nennen. Auch die zwei roten Karten gegen Mühe (39.) und Reisinger (42.), von TuS Dotzheim, wegen der jeweils dritten Zeitstrafe, konnten das Spiel nicht drehen. Zu stark waren die Gäste, in deren Reihen ehemalige Spieler aus Nieder-Olm und Spieler mit Erfahrungen in der zweiten Liga, Frank Weitz (6) und Andreas Christ (7), stehen. Dass man es hier mit ausgefuchsten Handballern zu tun hat bewiesen so manche Spielzüge, Angriffe mit viel Spielwitz, schnelle Abgaben und einfach “blind” an die Nebenleute weitergeleitete Bälle, die zu Toren führten und für so manche Verwirrung in der Abwehr der Rot-Weissen sorgten. Trainer Ante Pralas war mit der kämpferischen Leistung seiner Mannschaft wohl zufrieden, bemängelte aber die Ideenlosigkeit im Angriff. “Handballerisch war das eindeutig zu wenig. Ich hoffe jetzt haben alle realisiert, dass es knallhart gegen den Abstieg geht” so der Trainer.

 

Jetzt wird es langsam wirklich eng, denn faktisch steht die SG auf Tabellenplatz elf, da noch ein Punkt wegen einem fehlenden Schiedsrichter in Abzug gebracht wird. Am kommenden Sonntag ist die HSG Kahl/Kleinostheim zu Gast, die derzeit mit 10:4 Punkten auf Tabellenplatz vier steht. Es wäre zu wünschen, dass trotz der Niederlage am vergangenen Sonntag zahlreiche Zuschauer in die Halle kämen um die Löwen zu unterstützen, noch ist nichts verloren! Am Sonntag war die Stimmung auf den Rängen etwas verhalten, vielleicht spürten die Zuschauer von Anbeginn an, dass dieses Spiel an diesem Tag nicht zu gewinnen war, weil man einfach unter dem Druck stand das Spiel gegen einen gemäß Tabellenstand vermeintlich schwächeren Gegner gewinnen zu müssen um nicht in die Abstiegszone der Tabelle zu rutschen, und hat deshalb dann alles falsch gemacht was man nur falsch machen konnte.

 

Spielfilm: 0:1, 2:2 (6.), 3:3, 6:9 (18.), 10:12 (25.), 13:16 – 16:19 (36.), 19:23 (45.), 22:27 (52.), 25:28 (56.)

Zeitstrafen: 6:8 – 7m: 6/8 – 6/7 – Rote Karte: Mühe (39./3. Zeitstrafe), Reisinger (42./3. Zeitstrafe, beide Dotzheim)

es spielten: Sahm, Steuer; Seipel (1), Pullmann (1), Binder (3/1), Erk (2), Hollnack (4), Gotta (4/3), Herrmann (5), Geist (8/2), Müller, Kütemeier, Stoffel

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