Löwen bescheren sich mit Heimsieg gegen Götzenhain – auf Platz zwei in die Weihnachtspause

Löwen bescheren sich mit Heimsieg gegen Götzenhain – auf Platz zwei in die Weihnachtspause

SG Rot-Weiss Babenhausen – HSV Götzenhain 36:29 (15:9)

Zum letzten Vorrundenspiel empfingen die Löwen am Sonntag den Tabellenvorletzten HSV Götzenhain. Eine Mannschaft, die sich nach Meinung vieler Beobacheter bis dato in der Handball Landesliga-Süd unter Wert verkauft hat. Die Rot-Weissen, die bisher eine sehr gute Vorrunde gespielt haben, waren gewarnt und nahmen die Partie nicht auf die leichte Schulter. Am Ende bescherten sie sich mit dem deutlichen Erfolg kurz vor Weihnachten selbst und gehen nun als Tabellenzweiter mit 17:7 Punkten in die Winterpause. Verdienter Lohn für eine Mannschaft, die in dieser Saison vor allem durch ihr geschlossenes Auftreten besticht und Hoffnungen auf mehr macht. Gegen die Gäste aus Götzenhain begannen die Löwen verhalten. Der HSV vergab gleich zu Beginn einen Siebenmeter, ehe Michael Spiehl seinen Strafwurf in der 3. Min. sicher zum 1:0 verwandelte. Danach legten die Löwen nach und führten 3:0 und später 6:1. Götzenhain mußte jetzt auch noch eine überzogene rote Karte gegen seinen Halbrechten hinnehmen. Auch danach reagierten die Schiedsrichter immer wieder mit nicht nachvollziehbaren Zeitstrafen vor allem gegen Babenhausen und erweckten damit den Eindruck, dass es sich um eine ruppige Partie handelte. Das war aber keineswegs der Fall ! Ohne sich voll zu verausgaben, hielten die Löwen in der Folge gegen die Gäste immer eine sichere Führung. Dies drückte sich dann auch im 15:9 Pausenstand aus. Nach dem Wechsel war es dann vor allem Max Unger, der sich jetzt energisch durchsetzte, zwei Tore erzielte und für nötigen Druck sorgte. Die Rot-Weissen überzeugten in den zweiten dreißig Minuten einmal mehr durch ihre Geschlossenheit und hielten die Gäste bis zum Schlußpfiff sicher auf Distanz. Spielfilm: 3:0, 6:1, 10:5, 12:7, 15:9 – 16:10, 18:13, 22:16, 24:18, 29:22, 31:25, 32:27, 36:29. Babenhausen spielte mit: Dirk Hofmann (1.-60. / 1 geh. 7 m) und Julian Sahm im Tor, Adrian Schild 3, Marc Grimm 1, Michael Spiehl 6/2, Caner Adanir 4, Stefan Hollnack 2, Dirk Etzel 1, Timo Kniese 4, Tim Gotta 9/5, Max Unger 5, Jochen Müller, Stefan Unrath 1. Zeitstrafen: 11/4 – rote Karten: Etzel (58. Min 3×2 Min) – Stobbe (7. Min. gr. Foul), Sonnberger 50. Min. gr. Foul). Siebenmeter: 7/7 – 7/4.