Löwen verschenken möglichen Sieg und Finaleinzug

Löwen verschenken möglichen Sieg und Finaleinzug
30-31-Heimniederlage gegen Oberligist TV Fränkisch-Crumbach
 
Am Sonntag des Faschingswochenendes stand für die Herrenmannschaft der Rot-Weißen das Pokal-Halbfinale auf dem Programm. Zu Gast war Oberligist TV Fränkisch-Crumbach und es war ein interessanter Vergleich zu erwarten.
Allerdings schienen die Akteure beider Seiten die wilde Faschingszeit bereits ausgiebig genossen zu haben – nur so erklärt sich der Auftritt der Kontrahenten.
 
In einer über weite Strecken handballerisch enttäuschenden Partie waren es aber die klassenhöheren Gäste, welche sich ohne dabei zu glänzen, eine Führung erarbeiten konnten.
Da die Löwen nach der 1-0-Führung in den folgenden 11 Minuten keinen weiteren Treffer erzielen konnten und der Gegner seinerseits wenigstens jede zweite Torgelegenheit nutzen konnte, stand es plötzlich 1-5 aus Sicht der Heimmannschaft.
Die zwei folgenden Treffer zum 3-5 waren nur ein kurzes Aufbäumen, danach folgte erneut Tristesse und Hilflosigkeit im Angriffspiel. Nach 20 Minuten schien beim 4-10 bereits eine Vorentscheidung gefallen zu sein, zumal man auch nicht den Eindruck hatte, dass sich die Jungs in den Babenhäuser Trikots wirklich ernsthaft gegen die drohende Niederlage stemmten.
Die folgenden Minuten bis zum Seitenwechsel konnte man bis zum 8-13-Halbzeitstand ausgeglichen gestalten und was blieb, war die Hoffnung auf den zweiten Durchgang.
 
Aber auch hier sollte sich zunächst nicht viel ändern. Obwohl die Mannschaft im Angriff nun engagierter zu Werke ging und wesentlich leichter zu klaren Torchancen kam, leistete man sich nun in der Verwertung ebendieser mehrere Aussetzer, während man in der Deckung ein ums andere Mal von Einzelaktionen des Gegners düpiert wurde und so den Abstand nicht verkürzen konnte.
Obwohl man mehrfach auf drei Tore verkürzen konnte, war der Gast beim 18-23 in der 45.Minute in der Lage, den 5-Tore-Vorsprung wieder herzustellen. Erst jetzt sollte die Partie langsam kippen, ohne dass das Spiel nun wirklich besser wurde. So waren es zum einen der ebenfalls in der ersten Halbzeit blasse Stefan Hollnack, der nun wesentlich sicherere Steffen Herrmann und Oldie Caner Adanir mit stärkeren Individualleistungen, sowie die sich vermehrt einstellenden und kalkulierten Ermüdungserscheinungen beim Gast, welche die Löwen wieder ins Spiel brachten.
Über das 20-23 konnte man mehrfach auf zwei Tore verkürzen, aber es gelang den Odenwäldern immer wieder auf Distanz zu bleiben. Beim 26-30 fünf Minuten vor Spielende schien die Partie enggültig entschieden zu sein, aber erstmals drei Tore in Folge in der Partie führten zum 29-30 in der 58.Minute.
Die Schlusssequenz war schließlich ein Spiegel des Spiels, als man beim 30-31 sogar den Ball erkämpfte und 20 Sekunden vor Spielende die Chance auf den Ausgleich hatte, diese aber trotz Team-Time-Out nicht mehr verwerten konnte, als die Angriffsbemühungen rüde vom Gegner unterbunden wurden. Nach einer kurzen Unterbrechung und einigen Tumulten wegen des Fouls sollten noch zwei Sekunden verbleiben, welche aber ebenfalls nicht mehr zum Torerfolg und Ausgleich reichen sollten.
 
Im Fazit gilt es festzuhalten, dass es tatsächlich Spiele gibt, bei denen eigentlich beide Mannschaften mit Minuspunkten belegt werden sollten – dieses war ein solches Spiel! Allerdings obliegt es dem klassenhöheren Gegner, die eigene Leistung zu beurteilen.
Die Löwen auf jeden Fall konnten am Sonntag nicht überzeugen und können mit dem Gezeigten nicht zufrieden sein. Letztendlich verschenkte man aufgrund eigener Unzulänglichkeiten einen durchaus möglichen Einzug ins Bezirkspokal-Finale. Hierbei ist es auch völlig unerheblich, dass man sich großteils in der Halle einig war, dass die Partie bei 2-3 Minuten längerer Spieldauer andersherum ausgegangen wäre.
Bleibt zu hoffen, dass die Jungs bei den anstehenden „Endspielen“ in der Punktrunde wieder eine andere Einstellung an der Tag legen, denn hier warten noch einige Gegner, welche sich vermutlich stärker präsentieren werden, als der Gegner gegen den man am Wochenende das Nachsehen hatte.
 
Gelegenheit dazu bietet der kommende Sonntag, wenn man erneut zu Hause den Aufsteiger TSG Bürgel in Babenhausen erwartet. Nach den Leistungsschwankungen wird auch diese Partie alles andere als ein Selbstläufer und die Löwen täten gut daran, mit einer ordentlichen Leistung etwas für das angekratzte Selbstvertrauen und die Sicherheit zu tun.
Anpfiff ist wie immer am Sonntag um 18:30 Uhr.
 
 
Es spielten:
J.Sahm und M.Kettler im Tor, Stefan Hollnack (11/4), S.Herrmann (8), Ch.Seipel (3/1), Caner Adanir (2), J.Pullmann (2), T.Gotta (2/1), J.Stoffel (1), S.Siebenschuh (1), P.Kütemeier und Cem Adanir.
 
Spielfilm: 1-0, 1-5, 3-5, 3-7, 4-7, 4-10, 6-10, 8-12, 8-13 / 9-13, 9-14, 10-15, 12-15, 12-17, 15-20, 17-20, 18-21, 18-23, 20-23, 24-26, 25-27, 26-30, 29-30, 30-31
 
2min/7m/RK >             Babenhausen    4 / 9-6 / 0
                                    Hanau             6 / 5-5 / 1 (Jakobs, 3.Zeitstrafe)

Zuschauer: ca. 200

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