Löwen zu Hause weiter mit weißer Weste

Löwen zu Hause weiter mit weißer Weste
Erleichterung nach Heimsieg gegen gute Büttelborner
 
Jeder atmete am Sonntagabend tief durch als der 41-35 (17-18)-Sieg gegen den TV Büttelborn endlich unter Dach und Fach war.
Es war ein hartes Stück Arbeit. Die Verunsicherung durch die unnötige Niederlage der Vorwoche war in vielen Situationen zu spüren und auch der Gegner präsentierte sich unerwartet stark.
 
So verlief denn auch der erste Durchgang sehr ausgeglichen. Abgesehen von der zwischenzeitlichen 7-4-Führung der Hausherren, welche die Gäste postwendend ausgleichen konnten, lag keines der Teams mit mehr als einem Tor in Front. Wenngleich es die Löwen waren, die zumeist den einen Treffer vorlegten, waren es die Gäste, welche eine knappe 17-18-Führung mit in die Pause nehmen konnten.
Das größte Problem in Durchgang eins war die Unsicherheit, durch welche man im Angriff nicht zu der gewohnten Anzahl an freien Einwurfgelegenheiten kam und durch die man im Tempospiel nicht das angestrebte Tempo ging, um den Gegner zu fordern, hier drängte sich teilweise der Eindruck auf, eine unsichtbare Handbremse drosselte das Tempospiel der Löwen. Vor allem aber die fehlende letzte Konsequenz im Deckungsverband – in der defensiveren und auch der offensiven Formation – ließen immer wieder leichte Treffer des Gegners zu.
So war die Partie nach dreißig Minuten noch völlig offen und es war lediglich der wieder gefundenen Kampf- und Einsatzbereitschaft zu verdanken, dass die Gästeführung nicht höher ausfiel.
 
Im zweiten Durchgang lief es schließlich etwas besser. Es war diesmal nicht die nachlassende Kraft des Gegners – zu wenig Vorarbeit hatte man diesbezüglich im ersten Durchgang dafür getan – allerdings waren die Aktionen in der Deckung und im Tempospiel nun wesentlich konsequenter, während man sich im Positionsangriff weiter schwer tat.
Mit den ersten beiden Treffern übernahm man beim 19-18 wieder die Führung und sollte diese schließlich auch nicht mehr abgeben. Über das 22-20 stand beim 25-21 erstmals eine beruhigende 4-Tore-Führung. Schritt für Schritt konnte diese nun über 27-22 und 31-25 ausgebaut werden und beim 34-27 stand mit sieben Toren Unterschied auch die höchste Führung des Spiels. Lediglich beim 36-32 nach 52 Minuten keimte beim nie aufgebenden Gegner nochmals Hoffnung auf, als man im Angriff nachlässig vier Angriffe in Folge ausließ. Im Team-Time-Out besann sich die Mannschaft aber nochmals für die Schlussphase und stellte mit zwei Toren in Folge wieder den beruhigenden und letztendlich entscheidenden Vorsprung her.
Am Ende stand schließlich ein verdienter 41-35-Sieg, mit dem die Löwen erneut die magische 40er-Grenze knacken konnten. Während die drei Teilbereiche Deckung, Positionsangriff und auch das Tempospiel am Sonntag in Summe durchaus holprig waren und als wechselhaft zu bewerten sind, konnte die Mannschaft auf jeden Fall wieder kämpferisch überzeugen und diesbezüglich die zuletzt vermissten Tugenden wieder zeigen – dies war schließlich am Sonntag auch der Schlüssel für den Erfolg.
 
Hauptsache gewonnen dürfte das Fazit für die Partie lauten, allerdings ist jedem im Löwenlager klar, dass die gezeigte Leistung am kommenden Wochenende auf gar keinen Fall reichen wird, um beim Verfolger HSG Hanau punkten zu können.
In der Tabelle konnte man mit dem Sieg mit Tabellenführer HSG Nieder-Roden nach Punkten gleichziehen und hat drei Punkte Vorsprung auf den Verfolger Hanau, welche am kommenden Sonntag die Gelegenheit nutzen wollen, mit einem Heimsieg wieder ins Meisterschaftsrennen einzugreifen, während parallel Tabellenführer Nieder-Roden den Viertplazierten TSV Modau empfängt. Ein Spieltag, der einige Vorentscheidungen bringen kann.
Das Löwenteam ist auf jeden Fall voll gefordert und muss auf Sieg spielen, da der Gastgeber angesichts des Restprogramms im Falle eines Sieges sogar die besten Aussichten auf die Meisterschaft haben würde und die Löwen sich durch die Götzenhain-Niederlage selbst unter Zugzwang gebracht haben.
 
 
Es spielten:
J.Sahm und M.Kettler im Tor, T.Gotta (14/10), Stefan Hollnack (8), J.Pullmann (5), S.Herrmann (4), J.Stoffel (4), Ch.Seipel (3), S.Siebenschuh (2), P.Kütemeier (1) und Cem Adanir.
 
Spielfilm: 0-1, 1-1, 3-2, 3-3, 5-3, 7-4, 7-7, 12-12, 14-12, 14-14, 17-17, 17-18 / 19-18, 19-19, 21-19, 22-21, 25-21, 27-22, 31-25, 34-27, 35-28, 35-30, 36-30, 36-32, 38-32, 40-34, 41-35
 
2min/7m/RK >           Babenhausen 4 / 13-10 / 0
                                    Götzenhain     5 / 5-4 / 1 (Senßfelder, 54.min., Unsportlichkeit)
Zuschauer: ca. 200

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