Rot-Weisse Löwen I weiterhin im (Verletzungs)Pech

HSG Kleenheim/Langgöns vs SG Rot-Weiss Babenhausen I 30:24 (16:11)

Was haben die Rot-Weissen Löwen getan, dass sie in diesem Jahr so stark von dem Verletzungspech heimgesucht werden. Jetzt hat sich auch noch Dominik Goder im Training verletzt, mit Verdacht auf Außenbandriss im Fuß. Insofern rückte Franko Domic aus der zweiten Mannschaft in den Oberliga-Kader auf, ebenso wie erstmals Jugendspieler Felix Probanowski. Weiterhin standen nicht auf der Platte die ebenfalls Verletzten Stefan Hollnack und Simon Brandt, auch fielen Markus Kirchherr, Marc Ratley, Yoshihiro Horikawa, Moritz Kohl und auch der “abgewanderte” Christiano Rodrigues da Silva aus. Wie in den Spielen zuvor hatten die Löwen eigentlich einen relativ ausgeglichenen Start gehabt. Beide Teams agierten auf Augenhöhe bis zur zwölften Minute (5:4). “Dann haben sich bei uns einige Fehler eingeschlichen und es war ein bisschen ärgerlich, dass wir mit einem fünf-Tore-Rückstand in die Halbzeit gegangen sind (16:11). Es hätte deutlich geringer ausfallen können, sprich wären wir mit zwei Toren in Rückstand geraten wäre das alles noch in Ordnung gewesen. Wir hatten die Möglichkeiten dazu gehabt, dass es so nicht hätte kommen müssen. So ist es aber nun mal nicht gekommen, also hatten wir eine kleinere Hypothek von fünf Toren, die wir in der zweiten Halbzeit dann so schnell als möglich aufholen wollten”, so Trainer Oli Schulz.

Da ist den Rot-Weissen aber alles andere als gut gelungen. “Kleenheim hat dann wirklich ganz in Manier einer Spitzenmannschaft unsere Fehler bestraft und uns wirklich phasenweise überrannt, was nicht schön mit anzuschauen war. Was dann wieder ein bisschen erfreulicher war, war dass sich zum Ende des Spiels die Mannschaft doch noch einmal aufbauen konnte und wieder mutiger agiert hat. Dass wir dort mit sechs Toren Unterschied verloren haben ist sicherlich kein Beinbruch, es hätte uns auch passieren können wenn wir mit dem kompletten Kader angereist wären. Unter Berücksichtigung der vorgenannten personellen Situation denke ich ist es unter dem Strich ok. Wir müssen halt einfach akzeptieren, dass wir in so einem Spiel auch an unsere Grenzen kommen. Nichts desto Trotz haben wir jetzt gegen Wiesbaden ein Spiel vor der Brust wo, oder welchem, wir unsere ganze Aufmerksamkeit schenken müssen und da auch alles Andere hinten an stellen. Wir werden sehen ob wir unser Ziel dort erreichen können zwei Punkte einzufahren, weil dies ist für uns ehrlich gesagt das Finale in diesem Jahr. Wir haben dann wohl noch zwei Spiele, doch das Spiel gegen Wiesbaden hat schon einen gewissen Endspiel-Charakter für uns, da die anderen Mannschaften im Keller jetzt auch angefangen haben zu punkten und wir müssen jetzt sehen dass wir jetzt wieder zählbares einsammeln”, so Oli Schulz am Ende des Gesprächs.

Es spielten: Oldach und Domic, Drews (2), Probanowski, Kirchherr, Holschuh (1), Stoffel (3), Raschke (3), Sillari, Schmitt (8), Ratley, Mai (1), Eisenhuth (5/2), Zappe (1)