Tief durchatmen und weiter!

Tief durchatmen und weiter!
Schwache Leistung bei 30-28-Heimsieg gegen Griesheim
 
Die Berg- und Talfahrt bei den Rot-Weissen geht weiter! Nach der Gala-Vorstellung am vergangenen Wochenende beim TSV Modau schaute man verheißungsvoll auf das Heimspiel gegen die TuS Griesheim, aber wie schon einige Male in dieser Spielrunde ließen die Löwen einem Highlight einen Tiefschlag folgen – so auch am Sonntag Abend.
 
Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Abwehrrecke Jakob Stoffel wusste man, was auf das Team zukommen würde, ein angeschlagener Top-Scorer Stefan Hollnack war eine zusätzliche Warnung und man startete zunächst sehr konzentriert in die Partie. Über 2-0, 6-2 und 9-3 schienen die Jungs begriffen zu haben, wie sie die Partie anzunehmen hatten und obwohl man sich über 9-4 beim 14-6 nach 25 Minuten auf acht Tore absetzen konnte, war dennoch bereits hier zu erkennen, dass die Mannschaft nur wenig aus der Vergangenheit gelernt hatte.
Eine Vielzahl technischer Fehler und vor allem ein auf nahezu jeder Position mangelhaftes 1-gegen-1-Verhalten in der Deckung führten dazu, dass der Gegner mit dem Pausenpfiff auf 16-10 verkürzen konnte und keineswegs gebrochen war.
Der Start in Hälfte Zwei ließ zunächst kurzzeitig wieder hoffen, dass man nun die Kurve kriegen würde – beim 20-12 und dem 22-14 war der Acht-Tore-Vorsprung wieder hergestellt und die Partie stand kurz vor der Entscheidung.
Was aber nun folgte, ist kaum zu erklären. Während man selbst im Angriff das Torewerfen völlig einstellte und Fehlversuche und technische Fehler sich abwechselten, ließ man den Gegner nun nahezu widerstandslos Tor um Tor erzielen. In nur fünf Minuten stellten die dezimierten Griesheimer das Spiel auf den Kopf und mit einer Serie von 6-0 Toren war der Rivale beim 22-20 wieder voll im Spiel.

Ein wirkliches Aufbäumen auf Seiten der Babenhäuser blieb aber auch nun aus. Zwar konnte man mit zwei Toren erneut auf 24-20 erhöhen und hatte sich beim 26-21 und 28-23 scheinbar nochmals gefangen, aber erneut drei gegnerische Tore in Folge bedeuteten das 28-26 und sorgten für weiteres Bangen.

Als man sich schließlich beim 30-28 förmlich über die Ziellinie rettete war einerseits die Erleichterung zu spüren, andererseits aber auch die Unzufriedenheit bei den Spielern und die Enttäuschung auf Seiten der Trainer ob der traurigen Leistung ihrer Mannen.
Ärgerlich vor allem, aber im Nachhinein vielleicht als Glücksfall erwies sich die Tatsache, dass die Griesheimer stark dezimiert antraten – mit Rinschen und Mehring fehlten immerhin zwei ihrer Haupttorschützen. Dies hatte nicht zuletzt zur Folge, dass die Mannschaft, die „jenseits von Gut und Böse“ in der Tabelle steht, ganz locker und befreit auftrat. Ebenso locker, allerdings eher im Sinne von spannungslos, traten die Löwen auf, was angesichts ihrer Tabellensituation und der großen Chance, die man hat, nicht zu erklären ist.
Am kommenden Wochenende wartet eine ganz andere Herausforderung auf die Rot-Weissen, wenn es auswärts zur SKG Bonsweiher geht. Die Mannschaft steht dem Wochenendgegner sportlich an nichts nach und befindet sich zudem noch mitten im Abstiegskampf, sodass zu erwarten ist, dass die kämpferische Komponente sehr viel mehr zum Tragen kommt, als am Sonntag – hoffentlich auch bei den Löwen!
Anpfiff ist am Sonntag um 18:00 Uhr in der Weschnitztalhalle in Mörlenbach.
 
Es spielten:
M.Kettler und J.Sahm im Tor, Stefan Hollnack (13/5), T.Gotta (6/6), J.Pullmann (5), S.Siebenschuh (3), S.Herrmann (2), Ch.Seipel (1), P.Kütemeier, Caner Adanir, Patrick Hochgesang und Cem Adanir.
 
Spielfilm: 2-0, 6-2, 9-3, 11-4, 14-6, 16-9, 16-10 / 17-10, 18-12, 20-12, 22-14, 22-20, 24-20, 26-21, 26-23, 28-23, 28-26, 29-27, 30-27, 30-28
 
7m/2min/RK >             Babenhausen    13-11/ 2 / 0
                                    Modau             6-5 / 7 / 0
Zuschauer: ca. 250
 

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