Ungefährdeter Sieg gegen TV Hüttenberg

Ungefährdeter 38:30 (17:13) Löwenheimsieg über den TV Hüttenberg

Am 18. Spieltag gastierte das Schlusslicht der Tabelle, der TV Hüttenberg, in der Babenhäuser Willy-Willand-Halle. Die Favoritenrolle lag an diesem Tag ganz klar bei den Rot-Weissen. Dieser Rolle wollten sie von Beginn an auch gerecht werden, hatte Löwen Coach Olli Schulz nach dem vorwöchigen Auswärtserfolg in Münster davor gewarnt die Aufgabe und den Gegner nicht zu unterschätzen.

Seine Jungs sollten ihn jedoch eines Besseren belehren, und übernahmen nach dem 0:1 Rückstand, was gleichzeitig auch die einzige Führung der Mittelhessen in dieser Begegnung bleiben sollte, die Kontolle über  Spiel und Gegner. Gefährlich wurde es zu keiner Zeit. Zu viele Fehler produzierte der Zweitliganachwuchs in dieser Begegnung. Es bedarf dennoch einiger Weckrufe des Babenhäuser Trainerstabs, gab man einerseits den starken Individualisten der Gäste, wie z.B. Jan Link auf der Position Rückraum rechts (7 Tore), oder dem Allrounder Thorben Werner (4 Tore) zu viel Entfaltungsmöglichkeiten, und andererseits waren es die vielen ausgelassenen Torchancen, die Babenhausens Trainer  ärgerte und zu einer frühen Auszeit zwang. Mit einem kurzen Zwischenspurt waren die Tore zehn und elf in Serie gestellt, welche jedoch auch höher hätten ausfallen können, wäre man nach dem 30:22 konsequent geblieben.

Das 8:8 in der Schlussphase nimmt Löwen-Trianer Olli Schulz zum Anlass einen mahnenden Ausblick zu geben: „Sehr gut, wie wir die heutige Favoritenrolle angenommen haben. Sehr gut wir wir uns klarste Chancen erspielt haben. Und doch waren wir nicht souverän. Das ist keine Respektlosigkeit gegenüber dem TV Hüttenberg, der ein gutes Spiel machte, sondern Respekt vor dem anstehenden Derby in Umstadt, wo wir uns einfach konsequenter präsentieren sollten und müssen. Sicherlich haben wir derzeit einen Lauf, den wollen wir auch nützen, wir müssen aber weiterhin Vollgas geben um den Abstand nach unten zu halten. Ich hoffe auf den Support unserer treuen Fans, die immer wieder das eine oder andere Prozent bei uns noch rauskitzeln“, so Olli Schulz abschließend.

Es spielten: Goder und Oldach (Tor), Drews (2), Brandt (2/1), Horikawa (5), Kirchherr (2), Stoffel, Raschke (1), Sillari, Schmitt (32), Mann (9), Ratley (5), Eisenhuth (8/3), Zappe (1)

Spielfilm: 3:1 (4), 7:3 (13.), 11:8 (20.), 17:11 (28.) 17:13 – 19:16 (36.), 26:21 (48.), 31:22 (53.), 37:28 (59.)

Zeitstrafen: 4:7,  7m:  4/6 -2/2, Rote Karte: Werner (60./Hüttenberg, 3. Zeitstrafe)