Viel vorgenommen, doch leider nicht geklappt

Löwen I verlieren gegen TSG Münster mit 26:33 (11:14)

Es ist Ernüchterung eingekehrt nach dem Erfolg der letzten Woche gegen Melsungen. Die Löwen hatten sich viel vorgenommen und ein ausgeglichenes Punktekonto angestrebt, daraus ist leider nichts geworden. Erst in der vierten Minute fiel das erste Tor, das allerdings die Gäste erzielten. Diese legten sogar nach und gingen bis zur sechsten Minute mit 3:0 in Führung. Diesem Vorsprung, der bis zehn Minuten vor der Halbzeitpause sogar auf 6:12 angewachsen war, liefen die Löwen stets hinterher. Trainer Oliver Schulz meine am Ende des Spiels „Wir haben leider zu spät angefangen uns in der Abwehr zu verstehen und haben es aber leider auch nicht geschafft das Münsterer Angriffsspiel zu lesen und so ist es dann auch gekommen, dass wir einem Rückstand hinterhergelaufen sind der so nicht hätte sein müssen, denn es sind keine unerwarteten Dinge auf uns zugekommen. Wir haben trotzdem eine gute Moral gezeigt, sind auf das 21:21 (42. Spielminute) herangekommen“. Hier keimte bei der Mannschaft und bei den Zuschauern ein Funke der Hoffnung auf das Spiel zu drehen. Doch die Gäste hielten dagegen und hielten immer den Abstand von zwei bis drei Toren. Ab der 50. Minute war das Spiel praktisch entschieden, denn einem Torerfolg der Löwen folgten zwei bis sogar am Ende vier Gegentore der TSG bis hin zum Spielende.

Am Ende war die Niederlage vielleicht drei bis vier Tore zu hoch ausgefallen. Oli Schulz kommentierte „Das ist eigentlich der Punkt der mich so richtig stört, wir haben uns eigentlich nicht aufgegeben aber ein Spiel so richtig verschenkt, was mich wahnsinnig stört. Dazu kann ich leider keine guten oder positiven Worte finden. Doch jetzt heißt es aber nicht lange Trübsal blasen, wir haben nächste Woche ein wichtiges und schweres Spiel gegen Hüttenberg, und darauf müssen wir uns wirklich gut vorbereiten, gut einstellen. Es ist noch nicht aller Tage Abend, und jetzt schon Durchhalteparolen rauszuhauen mit unsrer jungen Mannschaft wäre falsch, die Jung’s können was, die wissen wo das Tor steht, die wissen auch wie man sich verteidigt. Es geht jetzt einfach nur darum die Köpfe wieder aufzurichten. Nach einem solchen Spiel wächst natürlich auch die Sehnsucht nach einem Heimsieg. Doch jetzt haben wir zunächst ein wichtiges und schweres Auswärtsspiel in Hüttenberg wo es gilt den Gegner nicht zu unterschätzen. Das ist auch eine sehr junge Truppe, die auch einen sehr guten Handball spielt, und ähnlich wie wir ein sehr fehlerhaftes Spiel hat. Wir werden Top vorbereitet dorthin fahren um das Beste herausholen“, so der Löwentrainer abschließend. Die insgesamt 15 Siebenmeter (7:8) zeigen, dass sich die Mannschaften gegenseitig nichts geschenkt haben.

Es spielten: Goder und Oldach (Tor), Drews (2), Brandt (6), Horrikawa, Hollnack (3/1), Holschuh , Raschke (1), Schmitt (3), Mai (2), Eisenhuth (8/7), Zappe (1)